Am Gutshof

Aus der Pflege

Demenz. Was wir darüber wissen, wie wir damit leben.

Von Annette Bruhns, Beate Lakotta, Dietmar Pieper (Hrsg.)
Ein SPIEGEL-Buch
Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010
ISBN 978-3-421-04487-7


Die Zahlen sind dramatisch: Etwa 1,3 Mio. demenzkranke Menschen leben in Deutschland, bis 2050 wird sich ihre Zahl verdreifachen. Demenz, die unaufhaltsame Reise ins Vergessen, zählt zu den größten medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der alternden Gesellschaft. Doch Demenzerkrankungen wie Alzheimer sind nach wie vor tabubesetzt. Dies will das SPIEGEL-Buch ändern und nähert sich dem Thema deshalb auf vielfältige Weise. Betroffene schildern, wie es ihnen mit dem allmählichen Verlust der vertrauten Welt ergeht, und Angehörige sprechen darüber, wie schwierig und aufreibend das Leben mit Demenzkranken ist. Die Autoren berichten über die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse und schildern fantasievolle Ideen und Maßnahmen aus dem Pflegealltag, um das Leben für die Betroffenen erträglicher zu gestalten.

Trotz aller Dramatik der Krankheit Demenz, ist das Buch aber nicht pessimistisch! Es beschreibt auch die weltweite Suche nach Medikamenten und Impfstoffen; es beschreibt, was man gegen den Verfall des eigenen Gehirns tun kann; und es beschreibt Lichtblicke, kleine Wunder, die Wege aus dem Vergessen zeigen, wenn Therapeuten etwa über die wohltuende Wirkung von Musik auf demenzkranke Menschen berichten.

In einer wissens- und informationsdominierten Welt bei vollem Bewusstsein die Reise ins Vergessen antreten zu müssen, ist auch eine große Kränkung! Es sei denn, man deutet die von Alois Alzheimer vor über 100 Jahren beschriebene Krankheit in seinem Sinne um: „Wir alle müssen uns auf den Tod vorbereiten. Ich denke, dieses intellektuelle Zum-Kind-Werden erleichtert den Abschied. Vielleicht ist Alzheimer, wenn wir es erst einmal entschärft haben, eine Hilfe, loszulassen.“

Hier finden Sie eine Leseprobe.

Verbesserte Leistungen

Leistungsverbesserungen ergaben sich für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz. ( Demenz).

Hier waren es Anfang Sept. 2009 etwa 14000 Betreungspersonen, die diesen Personenkreis zusätzlich betreuen ( §87 b). Auch unsere Einrichtung konnte ab Januar 2009, 2  zusätzliche Betreuungskräfte einstellen.

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